ISLAND HOPPING /// Thailand

By on Januar 18, 2017

Nach zwei Wochen Graffititourismus, Action, Krankheit und wenig Schlaf war es an der Zeit für einen ausgiebigen Chill mit meiner besseren Hälfte. Und damit es auch nicht langweilig wird, entschieden wir uns für ein Inselhopping in Thailand mit vier Stops. Über die Touristenschleuse Phuket ging es mit dem Boot direkt nach Koh Yao Yai – einer sehr kleinen und noch recht ursprünglichen Insel im Süden Thailands. Um die Qualität der Unterkünfte musste ich mir keinerlei Sorgen machen, denn Frau K. ist eine wirklich kompetente und hartnäckige Partnerin, wenn es darum geht, eine stylische und gleichzeitig bezahlbare Bleibe zu finden. Es lohnt sich also doch manchmal, einfach etwas länger zu forschen, denn das Frühstück am Strand mit anschliessendem Affenbesuch war einfach unbezahlbar.

Da ich mich natürlich immer noch auf meiner #tourdeasia2016 befand, hielt ich auch auf dieser kleinen Insel die Augen nach einem möglichen Spot offen, der etwas Farbe vertragen könnte. Die DISTRICT-Jungs aus Kuala Lumpur hatten mir ja schliesslich erklärt, wie ich einen Sixpack Cans mit dem Flugzeug mitnehmen kann. Und da dieses Unterfangen tatsächlich erfolgreich war, wollte ich diese Chance auf das ERSTE GRAFFITI AUF KOH YAO YAI natürlich nutzen.

So erkundeten wir vier fantastische Tage lang diese kleine Insel mit dem Roller, fuhren von Strand zu Strand und hatten seit Langem wieder einmal das Gefühl, wirklich auszuspannen.

Ich hatte allerdings noch eine Mission zu erfüllen: Farbe auf Wand! Also schaute ich mich in dem kleinen Dorf einfach mal um und beschloss, an einer geeigneten Wand einfach einen „Verantwortlichen“ ausfindig zu machen und zu fragen. Dies gelang auch direkt im ersten Anlauf und eine junge Frau bat mich förmlich, die neu renovierte Seitenwand ihres Kleiderladens zu bemalen. Gesagt getan entpuppten sich im Laufe der nächsten Stunde alle Nachbarn als wahre Graffitifans (die meisten hatten soetwas noch nie gesehen), die mir plötzlich ihre Hauswände zum Bemalen anboten.

Doch für uns war es Zeit, weiter zu ziehen, denn Koh Phi Phi wartete auf uns und damit zwar mehr Touristen, aber auch die wohl fantastischsten Strände, die ich bisher gesehen habe. Hier war Frühaufsteher-Programm angesagt, denn wenn du nicht spätestens 6.00Uhr morgens mit dem Longtail Boat startest, wirst du dich am berühmten Maya Bay fühlen, wie in einem gut besuchten Freibad. Somit hatten wir um 7.00Uhr wenigstens 15 Minuten so gut wie allein an diesem einmaligen Fleckchen Erde bevor 3 Boote gleichzeitig einliefen und die ersten „The Beach“-Touristen anspülten. Aber was will man machen: alle wollen ihr Selfie haben und die Kasse der Veranstalter klingelt. In meinen Augen ein bisschen zu viel Tourismus und zu wenig Nationalpark an diesem wunderschönen Ort. Nichtsdestotrotz wieder einmal sehr viel Entspannung auf Koh Phi Phi.

Doch war da nicht noch was? Ja genau. Ich hatte noch ein paar Restcans, die für ein wirklich kleines Piece schon reichen würden. Und plötzlich kam Frau K. um die Ecke und sagte mir, dass sie ein kleines Wändchen entdeckt hatte. Also: Cans raus, Aufdampfen, Foto schiessen, weg! Denn das Ungeziefer ist trotz Cremes & Sprays gerade mitten in den Büschen nicht zu unterschätzen.

Weiter gings mit dem Flieger 1h Richtung Nordosten nach Koh Samui. Eine sehr zweigeteilte Insel, die sowohl von einer Menge Partytouristen als auch von Entspannungssüchtigen heimgesucht wird. Für uns war Zweiteres der Fall und die Lady hatte auch schon eine wirklich tolle Bleibe für uns klargemacht. Soviel Spa hatte ich noch nie in meinem Leben!

Mit dem Roller auf Koh Samui verpflichtet auf jeden Fall zum Helmtragen, denn auf den Strassen ist ordentlich was los. Nach einer Menge Sightseeing mit Wasserfällen, unfassbar schönen Tempeln und einem 7-Gänge-Weihnachtsmenü im Baumhaus des TreeTop Restaurants schoss mir wieder dieser eine Laden in den Kopf. Ich hatte ihn bei der Anreise aus dem Taxi gesehen, denn ein Regal mit allerlei bunten Farbspraydosen blitzte mir ins Gesicht. TOA SPRAY ist der local Player und seeeehr gewöhnungsbedürftig. Da der Teufel in der Not aber Fliegen frisst, stellte ich mir eine Kombo zusammen und versuchte mein Glück an einem scheinbar legalen Spot in guter Fotolage. Nach wiederum einigen wirklich fiesen Moskito-Attacken war auch die vorletzte Mission erfüllt. Koh Samui: Haken dran!

Next Stop: Bangkok City.

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